Wohnungssuche

Wohnen in Halle – vielfältig, individuell, modern, bezahlbar

Die eigene Wohnung ist unser Rückzugsort, an dem wir ankommen, nach dem wir uns manchmal sehnen, wo wir uns ganz einfach „Zuhause“ – fühlen. Ob kleiner oder größer – es ist der Raum, der uns große Freiheiten bietet, in dem wir ungestört und unbeobachtet leben können. Hier können wir kreativ sein oder einfach nichts tun, unser Hobby leben oder entspannen.

Entdecken Sie Ihre neuen Räume, ihre eigene, ganz private Oase.


Ab dem 02. Juni 2020 sind die Geschäftsstelle, das Servicebüro Große Steinstraße 9 sowie die Begegnungsstätten wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die genannten Einrichtungen nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten werden dürfen und die geltenden Abstandsregeln einzuhalten sind.


Das neue Quartierbüro in der Waldstadt Silberhöhe ist eröffnet

Am 02. Juli 2020 hatte die Stadt zur feierlichen Eröffnung in die Waldstadt Silberhöhe geladen: Das neue Quartierbüro in der Wittenberger Straße wurde feierlich durch Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und dem Vorstandsvorsitzenden der Saalesparkasse Dr. Jürgen Fox eröffnet. Quartiermanager René Müller, Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, war die Freude über die neuen großzügigen Räume deutlich anzumerken.

Der Oberbürgermeister betonte die Bedeutung des Quartierbüros für den Stadtteil: „Das Quartierbüro ist ein Ort, an dem die Bürgerinnen und Bürger der Waldstadt Silberhöhe direkt mit der Stadt in Kontakt treten können. Es ist aber auch ein Symbol dafür, dass sich der Stadtteil in den vergangenen Jahren dynamisch positiv entwickelt hat und auch mit den geplanten Investitionen 2020/2021 in Schulen, Kindergärten oder Sportanlagen in Höhe von ca. 20 Millionen Euro noch weiter an Attraktivität gewinnt.“

Auch Forumsprecher des Forums Silberhöhe und Vorstandssprecher der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, Dirk Neumann, verwies auf die beachtliche städtebauliche und strategisch bedeutsame Entwicklung des Stadtteils. „Wir investieren kontinuierlich in den Wohnungsbestand auf der Silberhöhe. Auch in diesem Jahr werden Häuser mit Aufzügen ausgerüstet und das Wohnumfeld, z. B. Am Hohen Ufer, weiter aufgewertet. Der beste Beweis dafür, dass dieses Geld gut investiert ist, ist die stabile und wieder zunehmende Einwohnerzahl der Silberhöhe.“

Im neuen Quartierbüro gibt es neben einer Präsenz des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung auch eine Zweigstelle der Stadtteilbibliothek Süd. Die Vertreter/-innen der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG überbrachten einen Spendenscheck für die Anschaffung neuer kindgerechter Medien für die neue Zweigstelle.

Mit dem neuen Quartierbüro wurde auch eine Fitness-Strecke mit Sportgeräten an der Wittenberger Straße eröffnet, gefördert durch die Saalesparkasse. Zahlreiche Eröffnungsgäste konnten nicht widerstehen und probierten die aufgestellten Geräte aus.


Große Pfoten, kleine Pfoten – Fred Freiheit zu Besuch beim Felidae Tierschutzverein

Viele Hallenserinnen und Hallenser lieben ihre Katzen. Dennoch gibt es immer wieder Tiere, die abgegeben werden müssen oder ein Zuhause suchen. Der Felidae Tierschutzverein am Rosengarten e.V. kümmert sich um die pflegebedürftigen Katzen und Kater. Grund genug für Fred Freiheit, dem Maskottchen der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG (HWF), seinen tierischen Verwandten am 29. Juni einen Besuch abzustatten.

Komfortable Wohncontainer und großzügige Freigehege bestimmen das Bild an den Bahnschienen in der Ottostraße 48. Hier können sich die aufgenommenen Katzen erholen und werden von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt und auch medizinisch betreut.

Der Spendenscheck der HWF ist den Mitgliedern des Vereins hoch willkommen. Die Kosten für Futter und medizinische Versorgung und die Betreuung der Futterstellen im Stadtgebiet von Halle bedeuten hohe finanzielle Belastungen für den Verein. Die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG leistet gern einen Beitrag, um diejenigen zu unterstützen, die das Leben vieler Katzen lebenswerter machen.

Die gerade einmal vier Wochen alten kleinsten Katzenkinder hatten ihren Spaß mit dem Kater der Genossenschaft, dessen große Pfote ausgelassen „bespielt“ wurde.


Die HWF bringt den Spielbrunnen am Anhalter Platz zum Sprudeln

Der Wonnemonat Mai hat begonnen. An zahlreichen Plätzen der Stadt sind die Brunnen beliebte Anziehungspunkte für die Hallenser – so auch in der Waldstadt Silberhöhe, am Anhalter Platz.

Durch die Corona-Krise ist auch für die Stadt Halle die finanzielle Lage schwieriger geworden. Dem städtischen Aufruf an die halleschen Unternehmen, Brunnenpatenschaften zu übernehmen, ist die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG deshalb gern gefolgt.
Als einer der Hauptakteure im Stadtteil Silberhöhe engagiert sich die Genossenschaft seit Jahrzehnten auf vielfältige Weise in und für die Waldstadt. Sowohl die Aufwertung des Wohnungsbestandes, die nachhaltige Gestaltung von Grünflächen (Essbarer Waldgarten, Blühflächen), die Errichtung von Spielplätzen als auch die Begleitung von Entscheidungsprozessen über das Forum Silberhöhe sind Felder, für die sich die Genossenschaft im Sinne des Quartiers engagiert. Auch die Homepage „silberhoehe.de“ des Stadtteils betreut die HWF.

Die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil ist für die Genossenschaft der Schlüssel zur weiteren erfolgreichen Entwicklung der Silberhöhe. Der identitätsstiftende Wasserspielbrunnen ist dafür ein wichtiger Baustein – für die Erwachsenen, die im Schatten der Pergola entspannen und für die Kinder, die den Spaß im Wasserspiel genießen. Ein Ort der Begegnung und neben dem Spielhügel der Anziehungspunkt am Anhalter Platz.


Sprengung Coronavirus

GENOSSENSCHAFTLICH GEMEINSAM – die Krise meistern

Kontaktverbote, Wartezeiten vor Supermärkten und Geschäften, keine Schule, keine Kita- und Hortbetreuung, keine Kulturveranstaltungen – Corona hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben radikal verändert. Dies betrifft selbstverständlich auch die Mitglieder und den Betriebsablauf unserer Genossenschaft.
Auch die HWF muss den Geschäftsbetrieb einschränken, Begegnungsstätten und Spielplätze schließen, Veranstaltungen wie Mieterfeste und Kabarett absagen und den so wichtigen persönlichen Kontakt zwischen den Mitgliedern und der Genossenschaft einschränken.

Viele unserer älteren und körperlich gehandicapten Mitglieder stellen die alltäglichen Besorgungen vor große Herausforderungen; zudem gehören sie zu der von Corona besonders gefährdeten Risikogruppe. Um den Schutz vor Ansteckung zu verbessern und den Alltag zu erleichtern, bietet die Genossenschaft umfangreiche Unterstützung an.
Dieser Service wird von den betreffenden Mitgliedern sehr gut angenommen. Die Mitarbeiter/-innen der HWF nehmen die Anfragen für Einkäufe und Besorgungen, wie z. B. Apothekengänge, entgegen und koordinieren bzw. organisieren deren Abwicklung. Bei großem Andrang greifen sie auch selbst zum Einkaufskorb und bringen alles direkt zur passsenden Wohnungstür. Dieser Service ist für die Mitglieder der HWF kostenfrei.

Die Sozialarbeiterinnen der Genossenschaft stehen allen Mitgliedern bei der Bewältigung von Alltagssorgen zur Seite und beraten in Not- und Konfliktsituationen. Der fehlende soziale Kontakt ist insbesondere für ältere Menschen und oft auch für Kinder schwer erträglich. Hier kann ein offenes Ohr und ein ausführliches Gespräch Trost und Erleichterung bringen.

Immer wieder ist zu sehen, dass in Hauseingängen Hilfsangebote von jüngeren Hausbewohnern für die Älteren ausgehängt werden – ein wichtiges Zeichen der Solidarität unserer Mitglieder untereinander. Auch dies zeigt, wie das genossenschaftliche Miteinander in Krisenzeiten funktioniert.

Das kulturelle Leben ist fast völlig zum Erliegen gekommen und findet hauptsächlich online statt. Der im letzten Jahr gegründete Chor des Königsviertels setzt mit dem am 24. April gestarteten Balkonsingen ein Zeichen für ein gemeinschaftliches Kulturerlebnis. In Anlehnung an das italienische Vorbild erklingen zweimal pro Woche Volkslieder und traditionelle Weisen im großen Innenhof und laden zum Mitsingen ein. Die Leiterin der Begegnungsstätte dirigiert die Sängerinnen und Sänger, stellt das Programm zusammen und verteilt die Liedtexte in den Briefkästen.

Ein sehr persönliches gemeinsames Erlebnis – trotz Kontaktverbot, trotz Corona.


Liebe Genossenschaftsmitglieder,

wir haben gemeinsam eine große Krise zu bestehen.

Diese vor uns liegende Zeit darf nicht von Angst und Egoismus geprägt sein. Das genossenschaftliche Grundprinzip - die Solidarität - muss jetzt noch stärker dominieren!

Wie andere „systemrelevanten Berufe“ sorgen die Mitarbeiter/innen Ihrer Genossenschaft dafür, dass das Leben weitergeht und, dass Ihre Wohnung - die derzeit einen noch höheren Stellenwert einnimmt – wohl temperiert ist, die Medien (Wasser, Strom usw.) abrufbar sind und auch sonst „alles funktioniert“. Die Geschäftsstelle ist, wenn auch für den Publikumsverkehr nicht zugänglich, werktäglich besetzt.
Sie erreichen uns von 7 Uhr bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0345 7754-0 oder via E-Mail an info@wgfreiheit.de.

Wenn Sie Unterstützung benötigen:
Älteren bzw. körperlich gehandicapten Genossenschaftsmitgliedern (Coronarisikogruppe) bieten wir durch unsere Gebäudeverwalter/innen einen Einkaufsservice an. Bei entsprechender Vollmachterteilung, holen wir zudem Ihre Medikamente aus der Apotheke.
Unsere Sozialarbeiterinnen haben eine „Hilfe-Liste“ erstellt:
 

icon einkaufswagen 
Menübringedienste, Einkäufe

 

icon_apotheke
Alltagshilfen, Apothekengänge

 

icon_seelsorge
Seelsorge…

Kommen Sie auf uns zu!

 

Alle unsere Serviceleistungen erledigen wir natürlich kostenfrei für Sie.

Sprechen Sie uns bei Bedarf bitte an. Sollten Sie durch die Corona-Krise unverschuldet in Zahlungsverzug geraten sein, z. B. weil Sie als Selbstständiger/Selbstständige keine oder nur noch geringe Einnahmen haben oder Sie von Kurzarbeit betroffen sind, werden wir Sie nicht allein lassen. Für solche Fälle werden wir - mit oder ohne staatliche Unterstützung - Lösungen finden.

GEMEINSAM WERDEN WIR DIE CORONA-KRISE BESTEHEN. WIR INFORMIEREN SIE REGELMÄßIG AUF DEN DIGITALEN HAUSTAFELN.

Vorstand und Mitarbeiter/innen
Ihrer Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG


Logo Kindergenossenschaft Next Generation

Ob Spielplätze, Freiflächen, unser Kinderklub FREILINGE oder unsere familienfreundlichen Wohnungen mit 1 bis 4 Kinderzimmern -  Kindern sollen sich wohlfühlen in der Kindergenossenschaft FREIHEIT - Next Generation


Startschuss für genossenschaftliche insektenfreundliche Blühflächen

Mit dem Frühjahr beginnt die Pflanzzeit – nicht nur für Hobbygärtner, sondern auch für die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG. Die Genossenschaft will in diesem und den kommenden Jahren ihre Grundstücke und Grünanlagen ökologischer gestalten.
Am 05. März 2020 fiel mit der ersten Pflanzaktion auf den Grünflächen vor der Geschäftsstelle in der Freyburger Straße der Startschuss für das Projekt. Mit dabei waren die Kinder des Hortes „Kinderpark“ in der Wiener Straße. Mit Schippen bewaffnet, pflanzten die Kinder die ersten Blumen auf die beiden 6 und 10 Meter großen Beete unter fachkundiger Anleitung der Gärtnermeisterin Kathleen Malze.
Auch Quartiermanager René Müller, verantwortlich für die Wohngebiete in Halles Süden, ließ es sich nicht nehmen, den Kindern beim Pflanzen zu helfen.
„Die Stadt ist sehr an der ökologischen Gestaltung der Grünflächen interessiert und mein Wunsch ist es, dass auch in der Silberhöhe noch weitere solche Flächen entstehen“, so der Quartiermanager.
„Der Startschuss ist gefallen. In den nächsten Tagen werden die Flächen entsprechend den von der Gärtnermeisterin erstellten Pflanzplänen mit Stauden wie Bergminze, Storchschnabel und Schafgarbe sowie mit Gräsern bepflanzt“, erläuterte Vorstandssprecher Dirk Neumann. „In den kommenden Wochen werden auf Initiative engagierter Mieterinnen unserer Genossenschaft zwei weitere Flächen in der Moskauer Straße und im Rockendorfer Weg angelegt. Auch wir als Wohnungsgenossenschaft stehen in der Verantwortung, modernen ökologischen Anforderungen Rechnung zu tragen, nicht nur in Bezug auf die Gebäudesanierung, sondern auch im Hinblick auf die nachhaltige Gestaltung unserer zahlreichen Grundstücke.“
Nach der Pflanzaktion stellten sich die Kinder in Positur – sie waren nicht nur zum Pflanzen gekommen, sondern auch als Tanzgruppe „Tanzmäuse“. Nach gekonnter Choreografie gab es dann Würstchen vom Grill und Zuckerwatte satt.


Stadtteilbibliothek Süd freut sich über neue Kinderbücher

Für alle Kinder im halleschen Süden, die sich für Bücher und Filme interessieren, ist die Stadtteilbibliothek im Kaufland-Center ein Muss. Als am 05. März 2020 Fred Freiheit, das Maskottchen der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, mit dem Spendenscheck der Genossenschaft die Bibliothek besuchte, hatten auch viele Kinder der Kita „Knirpsenland“ den Weg hierher gefunden. Sie freuten sich gemeinsam mit Frau Dr. Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle, und Frau Bachmann, Leiterin der Bibliothek, über die Unterstützung bei der Anschaffung neuer Bücher und Filme.
„Bibliotheken sind nicht einfach nur Orte, wo man sich Bücher ausleihen kann. Sie sind auch Orte für Begegnungen, für Gespräche, wo man Gleichgesinnte treffen und sich austauschen kann“, so Frau Dr. Marquardt. „Die langjährige Unterstützung der HWF ist hoch willkommen und ist ein wichtiger Beitrag, den Bestand der Bibliothek aktuell zu halten.“
Seit einiger Zeit lädt eine kleine gemütliche Lese-Ecke mit bequemen Ledersesseln in der Bibliothek zum Schmökern ein und mit den neuen Regalen gibt es Platz für noch mehr Bücher.
Die Kinder der Kita „Knirpsenland“ freuten sich gemeinsam mit Fred Freiheit über eine spannende Geschichte, die Frau Bachmann allen vorlas.


Fred Freiheit zu Gast in der Kunsthalle Talstraße

Am 06. Februar mischte sich Fred Freiheit unter kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler des Giebichensteingymnasiums, die der Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre“ in der Kunsthalle Talstraße im Rahmen ihres Kunstunterrichts einen Besuch abstatteten. Der Kunstverein Talstraße e. V. , Träger der Kunsthalle, präsentiert noch bis zum 16. Februar Werke der klassischen Moderne der Sammlung Brabant.
Eines der Hauptanliegen des Kunstvereins ist es, junge Menschen für die bildende Kunst zu begeistern. „15 Prozent unserer Besucher sind jünger als 25 Jahre“, erläutert Vorstand Matthias Rataiczyk. „Das ist eine der höchsten Quoten der halleschen Museen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Eintritt für Ausstellungsbesucher bis 25 Jahre kostenlos ist.“
Ein museumspädagogisches Ziel, das die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG sehr gern unterstützt. Die HWF hat sich mit der 2019 gestarteten Aktion „Kindergenossenschaft“ die Förderung von Kindern und Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben. „Mit der ‚Kindergenossenschaft‘ will unsere Genossenschaft die Bedürfnisse und Anliegen von Kindern stärker in den Blick nehmen. Neben der Errichtung von familiengerechten Wohnungen und einer entsprechenden Gestaltung des Wohnumfeldes z. B. mit Spielplätzen geht es uns darum, Angebote und Aktivitäten für Kinder und junge Menschen in der ganzen Stadt zu unterstützen – sei es der Sport, der Sozialbereich oder eben Kunst und Kultur. Unser Engagement setzen wir in diesem Jahr fort und damit geht die ‚Kindergenossenschaft‘ 2020 in eine neue Runde “, so Dirk Neumann, Vorstandssprecher der HWF.
Auch für Fred Freiheit eine Freude – schließlich kam der Genossenschaftskater so in den Genuss der Frauenbilder „Zwischen Femme fatale und Broterwerb“.


Update für das Gesundheitswesen – Bundesgesundheitsminister Spahn zu Gast im Königsviertel

Die digitale Revolution hat mittlerweile die meisten Lebensbereiche erfasst und durchdrungen.
Ob E-Government, Online-Shopping oder Social Media: Nicht nur die Menschen, auch Institutionen und Unternehmen setzen auf digitale Infrastruktur.
Das Gesundheitswesen jedoch ist bis heute in weiten Teilen eine der letzten „analogen Inseln“ – zumindest in Deutschland. Volle Wartezimmer, Menschen vor Apothekentresen, den oder die Rezept-Zettel in der Hand, Überweisungsscheine, Krankenaktenschränke in den Praxen... Diese Aufzählung ließe sich mühelos weiterführen.
Doch vor allem durch den zunehmenden demografischen Wandel ist es notwendig, die Weichen neu zu stellen. Mit aktuellen Gesetzen hat die Bundesregierung die Krankenkassen verpflichtet, ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzubieten, das elektronische Rezept einzuführen und Onlinesprechstunden zu ermöglichen.
Ein gutes Stück dieser „digitalen Struktur“ gibt es bereits – in Halle. Die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG hat unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, mit namhaften Partnern das Projekt „HAENDEL II – Assistenzsysteme und Telemedizinischer Service Sachsen-Anhalt“ aus der Taufe gehoben.
Grund genug für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, sich bei einem Pressetermin am 06. Dezember 2019 im Königsviertel einen persönlichen Eindruck von der mieter- und patientenorientierten digitalen Zukunft „made in Halle“ zu verschaffen.
Gemeinsam mit Schirmherr Dr. Reiner Haseloff und zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft wohnte der Bundesgesundheitsminister einer Televisite bei. In einer mit Sensorik und Telemedizin ausgestatteten Wohnung informierte sich der Bundesminister im persönlichen Gespräch mit den Mieter/-innen über deren Erfahrungen und testete auch persönlich: Er ließ sich selbst den Blutdruck messen und die Daten an die Arztpraxis übertragen. Das im Anschluss ausgestellte eRezept wurde im Beisein des Bundesministers in der Apotheke per QR-Code in das dortige System eingelesen.
„Es wird nirgendwo so viel gefaxt wie im Gesundheitswesen. Das, was ich hier in Halle gesehen habe, ist genau das, wo wir in Zukunft hinwollen“, so der Bundesgesundheitsminister.
Für den Projektleiter und Vorstand der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, Dirk Neumann, ist das Projekt Ausdruck des genossenschaftlichen Gedankens: „Wir haben dafür Sorge zu tragen, dass unsere Mitglieder auch im hohen Alter sicher und komfortabel in ihrer angestammten Wohnung leben können. Dafür ist der Einsatz moderner technischer Anwendungen unerlässlich. Wir haben in unserem Wohnungsbestand gezeigt, dass Telemedizin funktioniert und von unseren Genossenschaftsmitgliedern eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung erfährt.“


Jede Menge Gewinner bei der HWF-Kinderaktion

In der Sommerausgabe des DIALOG hatte die Genossenschaft alle Mieterkinder bis 14 Jahre aufgerufen, das niedlichste Haustier und das coolste Kinderzimmer zu malen, zu fotografieren oder zu basteln. Dem Aufruf waren zahlreiche Kinder gefolgt, die uns mit ihren kreativen und wunderschönen Arbeiten überrascht haben.
Am 21. Oktober startete die Ausstellung mit den eingereichten Werken in den Vernissage-Räumen in der Geschäftsstelle der HWF. Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Besucher und Gäste erfreuten sich an den Bildern und Basteleien.
Zur Prämierungsveranstaltung am 07. November waren alle kleinen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Eltern eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen. Mit großer Spannung erwarteten die Kinder die Siegerehrung. In der Jury herrschte Einigkeit, dass alle eingereichten Arbeiten preiswürdig waren. So wurden in drei Kategorien ausschließlich erste, zweite und dritte Preise vergeben.
Der Vorstandssprecher der HWF, Dirk Neumann, hielt die Laudatio und überreichte die Urkunden und Präsente.
„Ihr wart nicht nur sehr kreativ, sondern auch ausgesprochen fleißig“, so Dirk Neumann. „Darum habt ihr alle gewonnen und euch einen Preis verdient.“
Im Anschluss an die Preisverleihung erwartete die Kinder und Eltern ein gut gefüllter Grill und natürlich die Zuckerwattemaschine der Genossenschaft.
Die HWF dankt allen Kindern für die wunderschönen Arbeiten! Ein besonderer Dank geht an Frau Ehlert und Frau Faust, die Betreuerinnen der Begegnungsstätte Am Hohen Ufer 24, die vielen Kindern tatkräftig zur Seite standen.

... so geht Kindergenossenschaft.


Fred Freiheit zu Gast in der Grundschule Radewell

Jubel, Trubel, Heiterkeit auf dem großen Schulhof der Grundschule Radewell – Fred Freiheit besuchte am 25. Oktober 2019 die Schulkinder in der großen Pause. Unter dem Arm trägt er den großen Spendenscheck der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, denn er ist wieder als Botschafter des halleschen Südens unterwegs. Diesmal gehen die Silberlinge an den Förderverein der Grundschule Radewell.
„Sie sehen ja, wie es hier aussieht“, zeigt Frau Hetzer, Vorstand des Fördervereins, ins weite Rund. „Jede Menge Platz, aber kein einziges Spielgerät.“ Genau dafür ist der Scheck gedacht. Denn nur viel Platz zum Toben reicht den 86 Kindern der Schule nicht. „Die Kinder können nicht schaukeln, nicht rutschen, nicht klettern. Wir sind zwar eine sehr kleine Schule, aber dafür ist bei uns im ganzen Schuljahr noch nicht eine einzige Stunde ausgefallen“, so Frau Hetzer.
„Hier sind nicht nur Spielgeräte dringend nötig, auch wenn diese heute im Vordergrund stehen“, so Dirk Neumann, Vorstand der HWF, „sondern auch Anerkennung für die Arbeit des Lehrerkollegiums, die jeden Tag geleistet wird. Wir als Genossenschaft freuen uns, Unterstützung geben zu können.“


WG Halle – Prämierung der Gewinner des 10.000 Euro-Fördertopfs

Logo Wir fördern

Seit neun Jahren fördern die halleschen Wohnungsgenossenschaften bürgerschaftliches Engagement mit ihrer gemeinsamen Initiative „WG Halle“.

Am 21. Oktober 2019 waren Vertreterinnen und Vertreter von 28 halleschen Vereinen ins BWG-Erlebnishaus geladen. Sie alle waren mit ihren Projekten die Gewinner von Fördergeld aus dem diesjährigen 10.000 Euro-Fördertopf von WG Halle – der Initiative der halleschen Wohnungsgenossenschaften.

Jeder kennt sie, fast jeder ist schon einmal mitgefahren, ob als Kind, als Eltern- oder Großelternteil: die hallesche Parkeisenbahn.
Den mit 1.500 Euro dotierten Hauptpreis erhielt der Parkeisenbahnfreunde Halle/Saale e.V. für sein Projekt, einen Triebkopf der Bahn auf einen elektrischen Antrieb umzurüsten.

An Stelle eines zweiten und dritten Preises wurden in diesem Jahr sieben zweite Preise verliehen, jeweils dotiert mit 500 Euro:
an den Schule macht Musik e.V.,
den Bürgerverein "Brunnenhaus" Gesundbrunnen Halle e.V.,
den Verein zur Förderung des Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) e.V.,
den Ökologische Arbeitsgruppe Halle e.V.,
den Arbeiter-Samariter-Bund RV Halle/Bitterfeld e.V.,
den Miichen e.V.,
und den Freunde der Stadtbibliothek e.V.
Zwanzig weitere Vereine erhielten für ihre Projekte jeweils 250 Euro.

https://www.wghalle.de


Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt zu Besuch in der Wohngemeinschaft Lebensfreude

Am 04. September 2019 hatte sich Besuch aus Magdeburg für die selbstorganisierte Wohngemeinschaft Lebensfreude angekündigt: Die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, die Landtagsabgeordnete Dr. Katja Pähle und die Beigeordnete für Soziales der Stadt Halle, Katharina Brederlow, informierten sich über das 2018 eröffnete Wohnprojekt für Demenzerkrankte in der Weißenfelser Str. 49.

Etwa 180.000 Euro hat die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG investiert, um neben den zwölf barrierefreien Wohnungen einen großzügigen Aufenthaltsraum und einen Sportraum herzurichten und in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle demenzsensibel zu gestalten.

Die Ministerin verwies auf die Verpflichtung der Politik, angemessene Rahmenbedingungen für Patienten und Angehörige zu schaffen und freute sich über die Vorreiterrolle, die das Land Sachsen-Anhalt mit diesem Projekt unserer Genossenschaft bundesweit einnimmt. Sowohl die Besonderheit der Wohnform als selbstorganisierte, ambulant betreute Wohngemeinschaft als auch die konsequente demenzsensible Gestaltung sind hier hervorzuheben.

Der Vorstandssprecher der HWF, Dirk Neumann, beantwortete die Frage, welche Umstände die Genossenschaft zur Umsetzung des Wohnprojektes veranlasste: „Mit der Wohngemeinschaft Lebensfreude können wir jetzt ein Angebot offerieren, das genau auf die Bedürfnisse demenzerkrankter Mitglieder zugeschnitten ist und das sich diese auch leisten können. Die Wohngemeinschaft ist eine Alternative zum Pflegeheim und Ergebnis jahrelanger wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dieser Thematik.“

Im Anschluss ließ sich die Ministerin im Königsviertel in einer im Rahmen des Projektes HAENDEL II mit Sensorik und Telemedizin ausgestatteten Wohnung eine Televisite und die Ausstellung und Übermittlung eines E-Rezeptes vorführen und tauschte sich mit der Mieterin ausführlich über die neue Wohnsituation aus.


Zwei Kater – eine Patenschaft

Am 23. August 2019 waren zwei Kater im halleschen Bergzoo verabredet: Der große Kater Fred Freiheit, Maskottchen der HWF, besuchte gemeinsam mit Vorstand Dirk Neumann Zookater Garfield, um dessen Tierpatenschaft zu verlängern.
Garfield unterbrach seine gemütliche Streunerei, um mittlerweile routiniert die vierte Übergabe der Patenschaftsurkunde „über sich ergehen zu lassen.“

Auch für Doris Schneider vom Förderverein und Zoodirektor Dennis Müller ist der Zookater ein besonderer Bewohner des Bergzoos: „Unser Garfield ist zwar kein typisches Zootier, aber seine Beliebtheit bei den Zoobesuchern kann locker mit Elefanten, Erdmännchen oder Seebären mithalten.
Zugewandt, geduldig und mit seinem ausgeglichenen Temperament erobert er die Herzen der Zoogäste. Doch er ist nicht nur ein Streichelkater, sondern fängt auch jede Menge Mäuse.“
Sichtbares Zeichen der Patenschaft ist das formidable Katzenhaus in idyllischer Lage an den Bergterrassen, das Garfield nun ein weiteres Jahr, vor allem in der kalten Jahreszeit, ein heimeliges Zuhause bietet.
Aber wie bei allen Tierpatenschaften üblich, kommt auch die Patenschaft für Garfield allen Tieren zu Gute.

„Die Tierpatenschaft ist eine schöne Möglichkeit, aus der Stadt heraus etwas für den halleschen Bergzoo zu tun. Als eines der wichtigsten Ausflugsziele in der Stadt insbesondere für Familien liegt uns der Zoo besonders am Herzen“, so Dirk Neumann, Vorstand der HWF.


Sommerfest mit Vernissage zum 65jährigen Genossenschafts-Geburtstag

Am 02. August 2019 feierte die Genossenschaft ihren „kleinen runden“ Geburtstag mit einem fröhlichen Sommerfest. Viele der neu gewählten Vertreter/-innen der HWF und zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt, z. B. Marco Tullner, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Wünsch, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, Prof. Dieter Hofmann, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule, Matthias Lux, Geschäftsführer der Stadtwerke Halle, Dr. Jürgen Fox, Vorstand der Saalesparkasse, René Rebenstorf, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Halle und Hendrik Lange, MdL.
Marco Thiele, Geschäftsführer der Kathi Rainer Thiele GmbH, überbrachte gemeinsam mit seiner Frau eine große Geburtstagstorte.
Die im Rahmen des Sommerfestes stattfindende Vernissage stellte zahlreiche der farbenfrohen und interpretationsweiten Werke des halleschen Malers Hendrik Tauché vor.


... ungewöhnliches Wetter fordert ungewöhnliche Maßnahmen heraus

Etwa 3000 Bäume der Genossenschaft benötigen Wasser.
Wir haben drei Teams gebildet und einen Prioritätenplan erstellt. Beginnend ab dem heutigen Tag, werden „die genossenschaftlichen Pflanzen“ jeweils von 06-10 Uhr mit Wasser versorgt. Wasser marsch hieß es heute morgen gegen 06.30 Uhr in der Minsker Straße. Die Kosten hierfür trägt die Genossenschaft.


Televisite und Modellvorführung E-Rezept – Neue Wohnstandards für ein lebenswertes Altern in der angestammten Häuslichkeit

Selbstbestimmt leben - ab etwa 65 Jahren wird dies für viele Menschen zu einer Frage mit zunehmender Aktualität. In Sachsen-Anhalt werden dies nach aktuellen Prognosen im Jahr 2060 bereits ein Drittel der Bevölkerung sein.

Die Überalterung der Gesellschaft ist eine Tatsache, ebenso der Mangel an Allgemein- und Fachmedizinern abseits der Ballungszentren. Die Vergrößerung der räumlichen Abstände zwischen Patient/-innen und ärztlicher Praxis wird zunehmend problematisch.
Die Frage „Selbstbestimmt leben“ stellt sich jedoch auch in den Städten. Die Zahl der Seniorenhaushalte steigt auch hier, Singularisierung und Vereinsamung spielen eine noch größere Rolle als in gewachsenen dörflichen Strukturen. Bereits heute leben 40 % der Bevölkerung ab 65 Jahre alleine.
Die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG stellt sich seit Jahren innovativ den Herausforderungen des demografischen Wandels, erarbeitete gemeinsam mit der medizinischen Wissenschaft und Partnern der Gesundheitswirtschaft Lösungsansätze und setzt diese in die Praxis um. So ist im Rahmen des 2015 deutschlandweit beachteten Modellprojekts "Wohnen mit Demenz" eine speziell auf die Bedürfnisse von Demenzkranken ausgerichtete Wohnung in der Vogelweide 42 entstanden. Mit den Erfahrungen aus dem Modellprojekt wurden 2016 die Seniorenwohngemeinschaft im Karpfenweg 18 umgestaltet und 2018 mit der Wohngemeinschaft „Lebensfreude“ in der Weißenfelser Straße 49 ein neues Kapitel des betreuten Wohnens speziell für Demenzkranke aufgeschlagen.

Getragen von der Unterstützung der Landesregierung mit Schirmherr Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und den Entscheidungen des Deutschen Ärztetages 2018 zu eHealth und Telemedizin, wurde das Projekt Telemedizin Sachsen-Anhalt fortgeschrieben.

Die Partner, Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, AOK Sachsen-Anhalt, Better@Home, TeleClinic, Hochschule Anhalt, Krankenhaus St. Elisabeth & St. Barbara und Kanzlei Dr. Strich, haben von 2018 bis 2019 20 Wohneinheiten in unterschiedlichen Stadtteilen von Halle mit digitalen Assistenzsystemen und telemedizinischen Services ausgestattet und das Modell wissenschaftlich evaluiert.

Ziel des gemeinsamen Projektes war es, den Bewohnerinnen und Bewohnern digitale Assistenzsysteme und Services (Telemedizin) an die Hand zu geben, die es ihnen ermöglichen, länger selbstbestimmt zuhause zu leben.

Damit ging die Studie weit über reine telemedizinische Anwendungen hinaus. Die Sensoren und Assistenzsysteme erfassten kritische Situationen und meldeten diese je nach Erfordernis an Angehörige, Pflegedienste oder eine Hausnotrufzentrale. So konnte beispielsweise erfasst werden, ob Bewohnerinnen und Bewohner zu ungewöhnlichen Zeiten (nachts) die Wohnung verlassen, gestürzt oder bewusstlos waren, den Herd oder den laufenden Wasserhahn vergessen hatten oder über einen längeren Zeitraum inaktiv waren. Darüber hinaus konnten Bewohnerinnen und Bewohner über den im Fußbodenbereich installierten Hilferufknopf aktiv nach Unterstützung verlangen. Im Projektzeitraum wurden 80 Televisiten durchgeführt.

Mit der technischen Ausstattung der 20 Wohnungen, der Einrichtung der IT- und Serviceplattform, der rechtlichen Begleitung und der wissenschaftlichen Evaluierung nehmen die Projektpartner eine deutschlandweite Vorreiterrolle ein.

Am 19. Juli 2019 verschaffte sich der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff und weitere Bundes- und Landespolitiker ein Bild vom Stand des Projektes. Dabei konnten sie „live“ eine Televisite verfolgen, in deren Rahmen ein E-Rezept auf das Handy verschickt wurde.

Hiernach erfolgten die Auslesung des QR-Codes in der Niemeyer-Apotheke und die Aushändigung des Medikamentes an die Genossenschafter. Über 90% aller Probanden/-innen fühlen sich – so ein Evaluierungsergebnis der Hochschule Anhalt -, durch die Möglichkeit der ärztlichen Telekonsile von zu Haus aus sicherer. Insgesamt zeigt das Modell auch auf, dass Telemedizin und Assistenzsysteme Infrastrukturdefizite ausgleichen können, das selbstbestimmte Wohnen im Alter unterstützen und durch die Möglichkeit eines längeren Wohnens in der angestammten Häuslichkeit auch Potential für volkswirtschaftliche Nutzungseffekte haben. Zeitnah gilt es mit der Politik zu erörtern, wie das technisch Machbare nunmehr in der Fläche (finanziell untersetzt) umgesetzt werden kann. Besteht auch eine hohe Bereitschaft der Probanden/-innen (und deren Angehörigen) sich an den Kosten der Ausstattung zu beteiligen, so werden doch hybride Finanzierungsmodelle und Fördermittelprogramme unumgänglich.

MDR-Filmbeitrag

Unter folgendem Link können Sie sich den Filmbeitrag des MDR zum Thema anschauen:
https://youtu.be/uLdDi7yNTeg


helpING-Akademie 2019 – Zukunftsstadt Halle

Wie werden wir in Zukunft leben? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Was benötigt die Stadt Halle zukünftig, um als Ausbildungs-, Arbeits- und Lebensort noch attraktiver zu werden?

Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe aus ganz Deutschland gingen diesen Fragen vom 23. bis 28. April auf den Grund – im Rahmen der "helpING! - Akademie – mit MINT-Kompetenz und sozialem Engagement gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen begegnen." Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Akademie unterstützt die berufliche Orientierung von Schülerinnen, die sich für naturwissenschaftliche und technische Arbeitsbereiche (MINT) interessieren.

Als zukünftige "Stadtgestalterinnen" gastierten die Schülerinnen bei halleschen Unternehmen, so auch bei der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG. Als Projektpartnerin der Akademie bot die Genossenschaft mit den drei Themenkomplexen "Erneuerbare Energien – Königsviertel", "Fassaden- und Flächengestaltung – Weißenfelser Straße" sowie "Generationenübergreifende Teilhabe an Zukunftstechnologien – Projektwohnung Wohnen mit Demenz in der Vogelweide 42" zwölf Schülerinnen die Möglichkeit, eigene Konzepte zu konkreten Projekten der Genossenschaft zu entwickeln.

Gemeinsam mit den Mentor/-innen aus den Fachbereichen Technik und Sozialarbeit der HWF besichtigten die Schülerinnen die Gebäude und Wohnprojekte. Ob Smart-Living-Technologien oder Solarthermie – aus den vielfältigen Eindrücken entwarfen die Schülerinnen für alle drei Themen Konzepte, die in einer Abschlusspräsentation im Salinemuseum vorgestellt wurden. Die Fraktionsvorsitzende der SPD im sachsen-anhaltischen Landtag, Frau Dr. Katja Pähle, besuchte die Schülerinnen während der Projektarbeit bei der HWF und informierte sich über die Themen und Projektideen.

Insbesondere für die Schülerinnen, aber auch für die Veranstalter und die Projektbeteiligten, wie die Martin-Luther-Universität, das Fraunhofer-Institut und die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, war die mehrtägige Akademie ein voller Erfolg.

Die helpING! - Akademie 2019 war neben dem Deutschlandstipendium und der Unterstützung des Kinder- und Jugendsports ein wichtiger Bestandteil der Förderung von Kindern und Jugendlichen, die bei der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG im "Jahr der Kindergenossenschaft" im besonderen Fokus steht.

WKE

© 2020 Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG

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